Wie gestern Nachmittag im offiziellen Forum des Skyrim-Entwicklers bestätigt wurde, ist es einer Gruppe von Hackern gelungen sich vergangenes Wochenende Zugriff zu den Web-Servern von Bethesda Softworks zu verschaffen und sich neben dem Quellcode und diversen Datenbank-Passwörtern auch hunderttausende Benutzernamen, eMail-Adressen und/oder Passwörter dortiger Foren-Accounts zu beschaffen.

Die Verantwortlichen des Spieleentwicklerstudios empfehlen ihren Benutzern umgehend sämtliche Passwörter auf den Beth-Seiten zu erneuern und im Falle einer mehrfachen Benutzung der Passwörter auch auf anderen Seiten diese ebenfalls zu ändern. Weiter wird empfohlen auf verdächtige eMails und Account-Aktivitäten zu achten.

Da wohl keine personenbezogenen/geschäftlichen Daten oder gar Kreditkartendaten gestohlen wurden, dürfte sich zumindest der wirtschaftliche Schaden in Grenzen halten. Dem Image des Unternehmens aus Rockville, das gerade von der weltgrößten Spielemesse E3 zurück ist, dürfte dieser Zwischenfall allerdings nicht zuträglich gewesen sein.

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass die selbe Hacker-Vereinigung, die auch schon für die Einbrüche in die Systeme von Sony BMG, Sony Pictures sowie der Sendergruppe PBS verantwortlich ist, auch die Website des US-Senats angegriffen haben soll. Die Frage, ob es sich bei diesem heute bekannt gewordenen Cyber-Angriff auf amerikanische Regierungsseiten um einen Kriegsakt handelt, der laut US-Verteidigungsminister Robert Gates einem Angriff mit konventionellen Waffen gleichkommt, bleibt zunächst offen.

In einem Videointerview erläutert Todd Howard, Game Director Bethesda Game Studios, tiefergehend einige Details zu schon bekannten Fakten über den Fortsetzungsteil der Elder Scrolls Serie: Skyrim.

Die Nords in Skyrim sind in verschiedene sogenannte "Holds" organisiert. Übersetzen könnte man das Wort mit Macht- oder Einflussgebiete, vielleicht von Clans oder Gruppierungen. Sie unterscheiden sich durch kulturelle und weltanschauliche Elemente.

Skyrim Marketing Chef Pete Hines erklärt in der letzten Ausgabe der Edge, dass ihre Entwickler die technischen Möglichkeiten hätten einen Multiplayermodus für die Elder Scrolls Spiele zu machen. Aber Bethesda tendierte eher dazu dieses Feature in Frage zu stellen. Die Entscheidung bliebe jedoch immer den Entwicklern überlassen:

SkyrimMit diesem ironischen Satz beantwortete Todd Howard, Bethesda Game Director, die Frage, ob der Spieler in Skyrim fliegen können wird. In einem Interview eines englischsprachigen Magazins bot Todd Howard erneut kleine Einblicke rund um den Fortsetzungsteil der Elder Scrolls Serie. Interessant dürften seine Aussagen zur Spielengine und zu verwendeten Technologien sein.

OXMIn einem neuen Interview für das XBox Magazine spricht Todd Howard von Bethesda Softworks über die Entwicklung von "The Elder Scrolls V: Skyrim". Gewöhnlich würden sie versuchen "zuviel" zu machen und sich damit in "Entwicklungsschwierigkeiten" bringen. Aber sie würden letztlich zu einem besseren Spiel gelangen, als sie ursprünglich geplant haben. Ein "natürlicher Zustand", gerade für die Leute, die schon an den vorhergehenden Spielen gearbeitet haben, ist es Ideen "schnell auszuprobieren" und sie nicht erst auf dem Papier duchzuplanen bevor sie implementiert werden. Es komme ihnen immer so vor, als "probieren sie etwas Neues". Sie testen es, fügen es dem Spiel hinzu oder nehmen es wieder weg. Eine schwere Entscheidung ist es am Ende welche Ideen es bis ins Spiel schaffen werden, denn man habe ja nicht "unendlich Zeit".
Interessant ist es zu erfahren, dass die Entwickler neben der internen Dokumentation auch Fan Wikis als Referenz für die Elder Scrolls Geschichte nutzen. "Es ist erstaunlich. Sie haben es besser katalogisiert, als wir", meint Todd Howard.
Wunderbar, dann werde ich mich schnell mal selber in die Wiki einpflegen. Vielleicht tauche ich dann in TES VI auf. Kein gute Idee! Die Fans sind da bestimmt akribischer und loretreuer als mir lieb sein kann. Ich wäre schnell entlarvt.

Quelle: OXM

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