Ist ja einige Zeit her, das man hier etwas neues lesen konnte Naja hier ist Teil 4: "Rann an die Details." (Da ich ein Multiscreen System habe, seht ihr auch, was für Musik ich während meinem "Dahinbauen" höre) Einige fragen mich immer wieder, wie ich diese Welten so hin-baue, das sie so aussehen, wie sie aussehen. Meine Antwort darauf: Kreatives bauen. Es nutzt nicht wenn man die "Bausteine" des CS zur Verfügung hat, aber keine Idee hat, wie man sie umsetzten kann. Ein Beispiel:

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Einige werden denken, boah das sieht geil aus, das krieg ich nie selber hin, und da irrt Ihr euch! Mit etwas Übung kriegt das jeder so hin.
IM Vorigen Tutorial habe ich euch gezeigt, wie man Objekte platziert, jetzt gehts an die Detailarbeit:

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Hier hab ich auf unserer Insel eine grobe Landschaft gebaut der wir nun etwas Details hinzufügen wollen. Wir halten fest, das dieser Ort eine Mischung aus Ruine und Dschungel werden soll. Zunächst fangen wir an, die Vegetation ins Leben zu rufen. Unter dem Reiter "Trees" ganz unten verbirgt sich die Hauptvegetationsvielfalt des CS, welche wir, wie Statische Objekte einfach in unser Fenster ziehen können (Achtung: Bäume und Sträucher kann man nicht drehen, und jeder andere Versuch es doch zu erzwingen hat einen Verlust der Blätter Zufolge!)

Tipp: Es ist Ratsam auch immer dort ein paar Details zu setzten, wo vielleicht nur jeder Zehnte seinen Blick schweifen lässt.

Man sollte darauf achten, das möglichst wenige Glatte Flächen durch "Steinaneinandersetzungen" entstehen. Denn sonst kann man recht wenige Büsche, Sträucher, Farne etc. platzieren. (In Ritzen etc. sammelt sich immer Dreck in dem etwas wachsen kann.
Nachdem wir nun einige Büsche und Sträucher platziert haben, sieht das ganze so aus:

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So, nun sieht das ganze schon etwas ansehnlicher aus. Nun fehlen noch "Morninggloryleaves und Farne" welche Ihr unter Static/Landscape neben umgestürzten Baumstämmen findet. Sehr realistisch sieht es aus, wenn ihr die Gloryleaves von Felsvorsprüngen hängen lässt, oder von einem umgestürzten Baum. Kreativität ist dabei aber eine Grundvoraussetzung. Man muss sich vorstellen können wo so eine Ranke überall wachsen könne... Fortschritt mit dem Landscape Reiter:

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Es macht nichts, wenn bei euch einige Teile Ineinander clippen (Eine Ranke in einen Stein wuchert etc.) Überschneidungen sind in gewissem Maße ja auch natürlich. Sofern es nicht wirklich störend für die Atmosphäre der Landschaft ist (z.B. ein Loch in einem Stein) kann man durchaus bewusst clipping verursachen. Einige der besten Modder arbeiten mit ganz einfachen Clipping Tricks um etwas völlig neues zu erschaffen.
Immer wieder sehe ich eine noch etwas kahle Stelle und setzte einen Busch, oder Pilze (Flora/Dungeons) oder auch einen toten Schatzjäger. (Unter NPC zu finden, ganz normal in unser Fenster ziehen, am Boden setzten und Havok aktivieren: Die Physik von Oblivion lässt nun die Leiche umfallen. Der Butten von Havok sieht so aus:

havokbutton

Haben wir nun die Landschaft soweit ausgearbeitet kommen wir zum Vertex-Painting, das "Schatten-Malen" Vertexpainting ist notwendig, da keine Statics in Oblivion Schatten werfen. Mit diesem einfachen Trick pinseln wir uns einfach die Schattenstrukturen (Oder auch etwas anderes) einfach auf den Boden. Wenn nichts markiert ist H drücken und unten den Hacken bei [x] Eidt Colors setzten. Nun könnt ihr, je nachdem welche Farbe ihr für die Linke und Rechte Maustaste ausgewählt habt, den Boden bemalen.

Tipp: Da man meistens von Oben den Boden betrachten will, schaltet man oben in der Buttonleiste mit dem "Blattsymbol" die Blätter der Bäume und Sträucher aus.

lesson4picx

Tipp: Der Radius sollte 2 nicht unterschreiten, denn dann werden die Vertexpaintings unrealistisch. Des weiteren ist darauf zu achten, das ihr nicht nur mit 1ner Farbe rumpinselt. Ein guter Übergang von Sonnenlicht, also Weiß zu Schwarz besteht aus 3-4 verschiedenen Grautönen. Experimentiert einfach selber.

Was mich wirklich kreativ werden lässt sind Mittelalterliche Songs wie der hier z.B., aber das soll kein Zwang sein, sondern ein Anreiz, immerhin rennen wir ja alle mal mit Schwertern aus dieser Epoche herum...

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